Ein Schmetterling im Bauch taucht ein In ein Meer der Gefühle
Er schwebt, bebt und regt sich unaufhörlich
Gefährlich
Für das Herzens Wohl aber notwendig
Beständig hin und her entflieht er
Der Vernunft
Den Zweifel besiegt er?
Schwereloser Zustand des Glücks
Betrügt die Sinne Stück für Stück
Kein Zurück
Der Kokon seinen Bedürftigen
Nun nicht mehr schützt
Aber Schmetterling, was ist es?
Frisst es
Dich auf im Laufe der Zeit?
Verweilt es so lang, dass man nur noch
Daran denken kann?
Nein, Schmetterling, es ist viel mehr!
Schau und hör her:
Es ist die Liebe, die dich quält
Und langsam, Schicht für Schicht
Deines Herzens schält
Bis sie sich vollends daran
Verzehrt
Und eine Träne deine nassen Flügel
Beschwert
Es ist aber auch die Liebe, die
Jedes Mal fast fatal dein Herz vor
Glück
Bei jeder Berührung
Verrückt
In eine andere Sphäre
Die da gar nicht wäre
Die dir alles ermöglicht
Dich berauscht - lauscht du, Schmetterling?
Dein Herz schlägt warm und wohl
Geborgen ohne Sorgen
Deine Gefühle sind wie ein Gedicht
Welches sich gänzlich zeigt
Wenn dein Kopf sich neigt
Und du ohne Verdruss
Der Liebsten gibst
Deinen Schmetterlingskuss
Bild: AnjaTreutinger, CC-Lizenz (by-nc), (www.jugendfotos.de)



