Es ist ein Abend wie jeder ein oder andere Andere. Oder
besser, es ist Nacht.
Der Schlaf schwindet, schwindelt. Er sollte kommen, doch
geht er, gähnt er, dabei sollte er mich das gähnen lehren. Stattdessen: Leere.Rastloses Rasten im rasenden Zeitalter der Ratlosigkeit. Kopfkino zu Zeiten des Kindskopfes, der sein eigenes Programm nach Herzenslust bescherzt und belustigt bereit sieht und mit der Taste die Peitsche hebt und mit einem Hieb die Hiobsbotschaft in die virtuelle Welt würgt und sieht, sie hilft oder behilft sich der würdelosen Würze des alltäglich Alten. Und wenn die Geister sich geschieden haben und Spalten durch spartanisch gekrümmte Spaten sich spalteten, dann ist sie vorbei, die Epoche, und Spuk und Gespeih für die Woche, alleiniger Brei der brotlos anmutenden Würgerei einer auf ewig verkorksten Eintagskrämerei.
Bild: Robert Kaczynski, CC-Lizenz(by-nc) (www.jugendfotos.de)



